„Winds of Hope“ kämpft gegen Noma in Afrika

Die Noma-Stiftung „Winds of Hope“ wurde von Bertrand Piccard ins Leben gerufen. 1999 umrundete Piccard die Welt in einem Heißluftballon und wurde dabei auf das Elend der Kinder aufmerksam. Seither setzt er sich gegen die Kinderkrankheit Noma ein. In Afrika ist die Hilfsorganisation mit verschiedenen Initiativen vor Ort im Senegal, in Togo, Burkina Faso, Mali, Benin und Niger tätig.

Die Kinderkrankheit Noma ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die nicht selten zum Tod führt. Sie tritt in Entwicklungsländern auf und wird durch Unterernährung und mangelnde Hygiene ausgelöst. Bei Noma handelt es sich um einen Gewebszerfall, der im Gesicht der Kinder beginnt. Aufgrund dessen wird die Krankheit auch als „Gesicht der Armut“ bezeichnet. Durch Früherkennung der dorfeigenen Heiler, ausreichende Ernährung und einfache Behandlung mit Antibiotika und Desinfektionsmitteln kann Noma bekämpft werden.

„Winds of Hope“ benötigt rund 65 Euro für die Ausbildung eines Gesundheitsagenten vor Ort und kann damit ein ganzes Dorf vor Noma schützen. Dafür möchten sich der Bergsteiger Peter Melchin und der Käsehersteller EDELWEISS mit dem Projekt einsetzen. Während der achtmonatigen Expedition von Peter Melchin werden Spenden aus ganz Europa gesammelt. Jeder Berg steht im Zeichen der Hoffnung für Kinder in Afrika, denn für jeden überquerten 4.000er Gipfel spendet EDELWEISS einen Betrag von 500 Euro an „Winds of Hope“.

Zusätzlich organisiert EDELWEISS am 19. Juli 2008 eine Aktion, bei der alle Fans von Peter Melchin ebenfalls für das Noma-Projekt spenden können. Bei der größten Käsebrotzeit Deutschlands, die von EDELWEISS gesponsert wird, können Menschen aus der Region Kempten für einen Betrag von zehn Euro teilnehmen. Der gesamte Betrag wird ebenfalls an „Winds of Hope“ gespendet.

Mit dem Gesamterlös können Kinder aus über 150 Dörfern vor der Noma-Krankheit gerettet werden.

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Mehr Informationen über die Hilfsorganisation „Winds of Hope“ erfahren Sie hier.