Monte Carlo – das Ziel ist erreicht

Kategorie: Tagebuch | Kommentare deaktiviert für Monte Carlo – das Ziel ist erreicht

An der Tinnee entlang geht es weiter durch enge Schluchten und die Luft wird wärmer. Ich freu mich schon auf mein Ziel, vor allen Dingen auf meine Familie und Freunde, die mich abholen werden. Die Vegetation wird nun langsam mediterraner und die Lärchen und Pinien zeigen ihren herbstlichen Mantel. Schön ist es und es tut gut, wieder Farbe zu sehen.

Ein Netz alter Militärstraßen durchzieht die Küstenberge.

Obwohl es immer weiter bergab geht, bleiben die Berge immer noch hoch. Meine Gedanken sind natürlich bei der weiteren Zukunft für unseren neu gegründeteten Verein gegen Noma e.V.  Ich sehe die Möglichkeiten, endlich von zu Hause aus etwas tun zu können mit den modernen Möglichkeiten, die dort zur Verfügung stehen. Telefon, DSL, immer ein Netz haben, einen Drucker, um endlich meine Ideen und neuen Visionen umsetzen zu können.  Nun wird es schon fast flach und ich laufe nach Carros und man glaubt es kaum, ich lese den Namen einer Allgäuer Firma: Dachser Group, ein Logistik-Unternehmen, das zu den ganz Großen gehört. Da muß ich hin und mein Projekt vorstellen.  Ich erfahre, daß Dachser die Graveleau Gruppe aufgekauft hat und somit in Frankreich ein neues Logistik Netz betreibt. Alle sind begeistert von meinem Projekt. Jetzt gibt es den ersten Blick aufs Mittelmeer, ich kanns kaum glauben!

Warmes Licht und herrlicher milder Wind begleiten mich nach Nizza. Hier versuche ich wieder eine Begegnung zu schaffen, ich treffe den Erstligisten der französischen Fußballiga und bin dort willkommen, ich schaue mir das Training einen Vormittag an. Auch hier erkläre ich das Projekt und vor allem die afrikanischen Spieler, derer 10, interessieren sich dafür. Dann geht es weiter von Nizza nach Monte Carlo.

Auch hier habe ich mir vorgenommen, den AS Monaco zu treffen. 2004 waren sie im Endspiel der Championsleague und Jürgen Klinsmann spielte hier seine letzte Saison, bevor er seine Karriere beendete. Kontakte aufbauen ist immer ein Produkt von viel, viel Geduld. Doch es klappte und ich konnte im Trainingszentrum von La Turbie die ersehnten Kontakte schaffen.

Und nun die letzten Tage laufen, um wieder nach Hause zu kommen………….



zurück zum Tagebuch

google