Von Susa nach Guillestre

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Die Täler sind schmal und endlich sind auch mal die kühnen Berggipfel sichtbar, denn hier und da läßt der Himmel doch mal die Sonne raus. Kurz: es tut gut, wieder einmal einen Weitblick zu haben. Aber meistens  beginnt es bald wieder zu regnen. Ich nähere mich der Massiv de Ecrins Gruppe. Wieder 4000 m hoch und von einer Schönheit, mit der ich nicht gerechnet habe. Es ist sowieso interessant, wie unterschiedlich sich die Berge in den Alpen zeigen. Wo doch nur Stein den Ausdruck gibt, sind die unterschiedlichen Formen der Berge das, was es ausmacht, sich in den Alpen aufzuhalten.

Fels und Eis, scharfe Klippen, reißende Bäche fallen ab in sanfte Täler. Die Täler werden immer enger und ich werde immer genügsamer mit meinen Ansprüchen. Vorbei an vielen alten Militärunterständen geht es nach Briancon und dann nach Guillestre, um über den Col de Vars nach St. Paul zu kommen.



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